Familie Becker
Über Auguste Becker, die uneheliche Tochter einer Johanne Becker und spätere Ehefrau von Hermann Ritzenhoff, besteht eine Anbindung an eine der großen Glasmacherfamilien Deutschlands.
Dieser Zweig der Ahnen gehört zu den spannendsten Teilen meiner Ahnenforschung.
Zunächst fanden wir in den Unterlagen der Familie einen Brief mit Hinweisen darauf, dass Auguste aus einer Familie von Glasmachern stammte und die Tochter einer Johanne Becker sei.
Dank dieser Informationen und den Bemühungen früherer Ahnenforscher konnten wir Augustes Geburtsurkunde finden. Sie wurde am 14 Juli 1852 in Altenböddeken geboren und auf den Namen Auguste Marie Wilhelmine Caroline Therese Becker getauft. Neben dem Namen der Mutter, Johanne Becker, waren vor allem die Namen der Taufpaten Hinweise darauf, dass es sich bei ihr tatsächlich um eine Tochter aus "Glasmacherhause" handelte. Um sicher zu sein, dass wir nicht einer falschen Urkunde aufsaßen, bemühten wir uns von verschiedenen Seiten um eine Urkunde, die alle mit dem gleichen Ergebnis endeten: Auguste Becker war in der Tat die uneheliche Tochter von Johanne Becker aus Altenböddeken, geboren ihrerseits in Siebenstern und Tochter von Friedrich August.
Bei der Beschäftigung mit der Geschichte der Glasmacher Becker stolpert man fast unvermeidlich über die Schrift des sogenannten "Rektor Dietrich". In der Tat enhält diese Aufstellung einige Fehler und endet genau in der Generation, in der wir den Anschluss versuchten. Für mich war es eine Offenbarung, als ich eine Kopie deses Heftes aus einem Archiv erhielt, bei dem ich um Informationen angefragt hatte. Mit einem Schlag hatte ich Generation um Generation, Person und Person ... und im Grunde bin ich seitdem mit dem Sortieren, Neusortieren noch nicht fertig geworden.
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